Medienarchiv

Europäischer Gerichtshof verurteilt das deutsche Glücksspielrecht

Deutscher Lottoverband fordert grundlegende Reform des Glücksspielstaatsvertrags

Hamburg, 04.02.2016 – Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat mit dem heutigen Urteil in der Rechtssache Ince (C-336/14) einen Kern der deutschen Glücksspielregulierung für bis auf weiteres unanwendbar erklärt. Der EuGH hatte im Jahr 2010 bereits den damaligen Glücksspielstaatsvertrag (GlüStV) gekippt. Aus dem heutigen Urteil folgt nun dasselbe für den im Jahre 2012 geänderten GlüStV. Weiterlesen …

EuGH: Generalanwalt kritisiert deutsche Glücksspielregulierung erneut deutlich

Deutscher Lottoverband fordert konsequente und kohärente Neuausrichtung

Hamburg, 22.10.2015 – Die deutsche Glücksspielgesetzgebung gerät immer mehr unter Druck. In Luxemburg hat heute der Generalanwalt vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) seine Schlussanträge in einem weiteren deutschen Verfahren vorgelegt (Rechtssache Ince, C-336/14). Weiterlesen …

Hessischer Verwaltungsgerichtshof: Glücksspielkollegium verfassungswidrig

Deutscher Lottoverband: Glücksspielstaatsvertrag ist nicht länger zu halten

Hamburg, 19.10.2015 – Der 8. Senat des Hessischen Verwaltungsgerichtshofs hat am vergangenen Freitag das im Glücksspielstaatsvertrag (GlüStV) festgeschriebene Konzessionsverfahren zur Vergabe von Sportwettlizenzen endgültig gestoppt (8 B 1028/15 / VG Wiesbaden 5 L 1453/14.WI). Der Beschluss ist unanfechtbar. Weiterlesen …

Der Deutsche Lottoverband begrüßt die hessischen Leitlinien für eine moderne Glücksspielregulierung

Kritik am Glücksspielstaatsvertrag wird immer lauter

Hamburg, 15.10.2015 – Erst Ende September hatte der Bayerische Verfassungsgerichtshof die Legitimation des Glücksspielkollegiums als verfassungswidrig verworfen und damit eine tragende Säule des Glücksspielstaatsvertrages (GlüStV) erschüttert. Mit den Vorschlägen für eine moderne Glücksspielregulierung schlägt Hessen nun in die gleiche Kerbe. Weiterlesen …

Aktionstag gegen die Glücksspielsucht – Der Glücksspielstaatsvertrag muss überarbeitet werden

Hamburg, 23.09.2015 – In Deutschland florieren Spielhallen und Online-Casinos, von denen eine ernsthafte Suchtgefahr ausgehen kann. Nachdem der Bund das Automatenspiel 2005 nahezu vollständig liberalisiert hat, haben sich die Umsätze vervielfacht. Erst nachdem der Europäische Gerichtshof das deutsche Lottomonopol der Länder, das mit der Spielsuchtprävention rechtlich begründet wird, deswegen in Frage gestellt hat, versucht der Staat mit Verboten gegenzusteuern, hat bislang paradoxerweise aber eher das Gegenteil erreicht. Nur harmlose Spiele wie Lotto 6aus49, Klassenlotterien und Soziallotterien verlieren aufgrund strenger und teilweise absurder Werbe- und Vertriebsbeschränkungen seit Jahren Milliardenumsätze und müssen für Warnhinweise wie „Glücksspiel kann süchtig machen“ herhalten. Ein massiver Imageschaden für das harmlose Lotto.

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