Aktuelle Pressemitteilungen

Schleswig-Holstein wird Glücksspielstaatsvertrag kündigen – Chance für umfassende Reform der deutschen Glücksspielregulierung / Deutscher Lottoverband fordert Änderungen auch im Lotteriebereich

Hamburg, 26.06.2017 – Nach dem positiven Ergebnis des Mitgliedervotums der Grünen steht fest: Die neue schleswig-holsteinische Regierungskoalition wird den 2. Glücksspieländerungsstaatsvertrag (GlüÄndStV) nicht ratifizieren und den bestehenden 1. GlüÄndStV kündigen. Das haben CDU, FDP und Die Grünen in ihrem Koalitionsvertrag festgeschrieben. Darin heißt es: „Schleswig-Holstein wird … mit anderen Ländern nach einer tragfähigen, europarechtskonformen Lösung für den gesamten Bereich … suchen, die sich an den Regelungen des bis 2013 gültigen Glücksspielgesetzes Schleswig-Holstein orientiert.“

Der Deutsche Lottoverband (DLV) begrüßt diese Absicht und fordert in dem Zusammenhang erneut, im Zuge einer umfassenden Reform der Glücksspielregulierung – wie im Glücksspielgesetz Schleswig-Holsteins – auch die völlig überzogenen Werbe- und Vertriebsbeschränkungen im Lotteriebereich aufzuheben.

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Studie: Regulierung des Glücksspielmarktes am Ziel vorbei

Hamburg, 30.05.2017 – In einer gestern in Berlin vorgestellten Studie appellieren gleich drei namhafte Wissenschaftler, die aktuelle Glücksspielregulierung in Deutschland dringend und umfassend zu reformieren. Der renommierte Wettbewerbsökonom Prof. Dr. Justus Haucap, der Sportrechtswissenschaftler Prof. Dr. Martin Nolte und der Suchtforscher Prof. Dr. Heino Stöver kommen nach gemein-schaftlicher Evaluierung des geltenden Glücksspielstaatsvertrages (GlüStV) zu dem Schluss, dass das aktuelle Regelwerk nicht geeignet ist, einen wirksamen Spieler- und Verbraucherschutz sowie eine effektive Suchtbekämpfung zu erreichen. Auch von den Länderchefs geplanten Änderungen würden diesen Umstand nicht verbessern.

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Deutscher Lottoverband fordert Innovationen im Lotteriebereich – „Der Breitensport wäre der größte Gewinner.“

Hamburg, 23.03.2017 – Anlässlich der aktuellen Diskussion um sog. „Zweitlotterien“ betont der Deutsche Lottoverband (DLV) sein Bekenntnis zur Partnerschaft mit den staatlichen Lotteriegesellschaften. Gleichzeitig wiederholt der Verband jedoch auch seine Forderung, die Lotterievermittler im Vertrieb nicht weiter gegenüber den staatlichen Lotterieveranstaltern zu benachteiligen.

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Glücksspielstaatsvertrag zwingt Jumbo Lotto zum Aus / Weiterer Lotterievermittler zieht sich aus dem deutschen Markt zurück

Hamburg, 24.11.2016 – Der Deutsche Lottoverband (DLV) verliert ein weiteres seiner Mitgliedsunternehmen: Die Jumbo Interactive GmbH (Jumbo Lotto) wird ihr Geschäft in Deutschland Ende dieses Jahres einstellen. „Unzureichende Provisionen der Landeslotteriegesellschaften sowie unverhältnismäßig hohe Werbe- und Vertriebsbeschränkungen infolge des Glücksspielstaatsvertrages machen es uns unmöglich, in Deutschland wirtschaftlich zu arbeiten“, so Jan Steffen, Geschäftsführer von Jumbo Interactive in Deutschland. Jumbo Interactive hat seinen Hauptsitz in Australien und bietet dort wie auch in den USA seit Jahren erfolgreich über das Internet die Teilnahme an Lotterien an. In Deutschland verfügt Jumbo Interactive seit 2013 über eine Vermittlungserlaubnis für staatliche Lotterieangebote.

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Das deutsche Lotto zukunftssicher gestalten – Deutscher Lottoverband appelliert an die Bundesländer, den Glücksspielstaatsvertrag umfassend zu reformieren

Hamburg, 24.10.2016 – Auf ihrer Jahreskonferenz am 26.-28. Oktober wollen die Länderchefs auch über Änderungen am bestehenden Glücksspielstaatsvertrag (GlüStV) beraten. Der Deutsche Lottoverband (DLV) appelliert an die Ministerpräsidenten, neben dem Sportwetten-Chaos ein weiteres gravierendes Problem der deutschen Glücksspielregulierung anzugehen: die existenzbedrohende Benachteiligung der traditionellen unabhängigen Lotterievermittlung gegenüber Annahmestellen und dem Eigenvertrieb der staatlichen Lottogesellschaften.

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