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Deutscher Lottoverband startet Kampagne zum Spielerschutz



-        Lottoverband bietet jetzt eigene kostenlose Helpline
-        umfangreiche Internetseite mit umfassenden Informationen und                    Hilfsangeboten
 
Hamburg, 15.05.2008 – Die Dipl. Psychologin und Dipl. Kriminologin Natalia Bleiker-Buth ist die neue Spielerschutzbeauftragte des Deutschen Lottoverbandes. Die hochqualifizierte Expertin wird unter anderem die dem Verband angeschlossenen Spielvermittler im Bereich der Spielsuchtprävention beraten, Schulungskonzepte erarbeiten und durchführen, den Mitarbeitern der Verbandsmitglieder beratend zur Seite stehen sowie die Hilfsangebote des Verbandes für Problemspieler koordinieren.
Außerdem wird der Verband eine gemeinsame Hotline zur Suchtprävention anbieten, die den Kunden der Verbandsmitglieder täglich zur Verfügung steht. Auf einer umfangreichen Internetseite (www.deutscherlottoverband.de) haben die Teilnehmer außerdem die Möglichkeit, sich über die Gefahren des Glücksspiels zu informieren. Dort gibt es unter Anderem umfassende Informationen über Hilfs- und Beratungsangebote.   
Verbands-Präsident Norman Faber: „ Mit Frau Bleiker-Buth haben wir uns für eine Expertin entschieden, deren Fachkompetenz nun gezielt zur Umsetzung der geforderten Maßnahmen eingesetzt wird. Für den Präventionsbereich bringt sie hervorragende Voraussetzungen mit. Sie hat sowohl mehrjährige Erfahrungen im Bereich Beratung und Betreuung von Personen mit psychischen Problemen als auch in der klinischen Diagnostik und Therapie sowie der Durchführung und Entwicklung von Präventionsprojekten.“
 
Zu den neuen Aufgaben der Spielerschutzbeauftragten des Verbandes gehört auch die Koordinierung der Begleitforschung durch das Bremer Institut für Drogenforschung (BISDRO) unter der Leitung von Prof. Heino Stöver.
 
Auch wenn Studien belegen, dass Lottospielen weder Auslöser noch Verstärker einer Spielsucht ist, hat der Verband beschlossen sich auch künftig den präventiven Vorsichtsmaßnahmen zum Jugend- und Spielerschutz im Bereich Lotto nicht zu verschließen. Gewerbliche Spielvermittler wie Faber, FLUXX und Tipp24 praktizieren diese Schutzmaßnahmen im Internet bereits seit langem, haben sich aber nun entschlossen, einen gemeinsamen Weg zu gehen.
„Die Beschränkungen, die der neue Glücksspielstaatsvertrag für Lotterien vorsieht, sind angesichts der äußerst geringen Suchtgefährdung bei Lotto unverhältnismäßig“, so Faber „ dennoch haben wir beschlossen, den im Glücksspielstaatsvertrag vorgesehenen Regelungen nachzukommen“. Der Deutsche Lottoverband hat bereits mehrfach kritisiert, dass mit dem zum 1.1.2008 in Kraft getretenen Glücksspielstaatsvertrag Lotto für suchtgefährdend erklärt und massiv reglementiert wird, während Casino, Automatenspiele und Pferdewetten außen vor bleiben. „Spielsucht ist ein ernstes Thema und hat viele Facetten“, so Faber. „auch wenn wir davon ausgehen, das von Lotto keine Suchtgefährdung ausgeht und es keine „Lottosüchtigen“ gibt, werden wir alles tun, damit dies auch künftig so bleibt und entsprechend die Maßnahmen zum präventiven Spielerschutz ausweiten.“
 
Pressekontakt:

André Jütting
040 – 89 00 39 69